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VORBEREITUNG


Wenn Du Dich entschlossen hast, das Abenteuer Tandemsprung in Angriff zu nehmen, dann solltest Du die nachfolgenden Hinweise beachten, um Dich bestmöglich auf den Sprung vorzubereiten.

 

Beförderungsvertrag: Zunächst musst Du wissen, dass die Durchführung eines Tandemsprungs an bestimmte Voraussetzungen gebunde ist. Diese musst Du vorab durch Deine Unterschrift unter den sog. Beförderungsvertrag anerkennen. 

 

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Die Entscheidung, ob ein Tandemsprung mit Dir möglich ist oder nicht, liegt letztlich beim Tandempiloten.

 

Terminabsprache: Um eine Termin für Deinen Sprung zu vereinbaren, melde Dich telefonisch, per Email, Skype oder unter Anmelden icon_link bei uns an.

 

Zeitplan: Fallschirmspringen ist wie kaum eine andere Sportart wetterabhängig. Das bedeutet leider auch, dass Dein Tandemsprung nicht auf die Minute genau geplant werden kann, selbst wenn Du Dich für eine konkrete Zeit angemeldet hast. Wichtig ist also, dass Du zur vereinbarten Zeit am Treffpunkt bist, aber auch genügend Zeitreserve einplanst. 

 

Wettercheck: Aus den o.g. Gründen ist es sinnvoll, am Tag vor dem geplanten Sprung nochmals telefonischen Kontakt mit uns aufzunehmen. Meist ist dann schon eine Aussage über die zu erwartende Wetterentwicklung und damit über die Wahrscheinlichkeit möglich, ob der Sprung stattfinden kann.

 

Vor dem Sprung: Am Sprungplatz bekommst als erstes eine Einweisung in den Sprungablauf, damit Du weisst, was Dich erwartet.

 

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Bekleidung: Außerdem erhälst Du eine Sprungkombi, eine Sprungkappe und eine Schutzbrille gestellt. Wenn Du anstelle der Kombi Deine eigene Sprungbekleidung bevorzugst, dann ist ein Jogginganzug ratsam - möglichst aber nicht der Neueste, denn bei der Landung kann es durchaus mal ein paar Grasflecke geben. Optimal für die Landung sind Sportschuhe mit glatter Sohle. Wichtig für den Sprungsablauf ist, dass Du keine Bekleidung trägst, die Dich in deiner Beweglichkeit einschränkt.

 

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Sprungablauf: Nachdem Du die Sprungkombi übergezogen hast, wird das Passagier-Gurtzeug angelegt und Du erhälst eine ca. 15-minütige Einweisung in den Sprungablauf - insbesondere über Deine Körperhaltung beim Absprung, im Freifall sowie bei der Landung. Dies wird auch praktisch geübt.

 

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Einsteigen: Sobald der Start aufgerufen wird, gehst Du zusammen mit Deinem Tandempiloten zum Flugzeug. Das "Boarding" läuft je nach Sprungplatz und Absetzmaschine unterschiedlich ab. Meist laufen beim Einsteigvorgang bereits die Triebwerke - auch deshalb ist es wichtig, dass Du und Deine Begleitpersonen (speziell Kinder) die Hinweise Deines Tandempiloten genau befolgen.

 

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Steigflug: Der Steigflug auf die Absetzhöhe dauert je nach Flugzeugtyp und Wetter zwischen 10 und 25 min. Die Atmosphäre an Bord eines Absetzflugzeuges ist in gewisser Hinsicht schon Bestandteil des Sprungs. In den meisten Maschinen sitzt Du auf dem Boden oder auf Sitzen in unmittelbarer Nähe Deines Tandempiloten und kannst aus dem Fenster schauen. Manchmal verlassen einige Springer das Flugzeug schon in geringere Höhe. Laß Dir Deine Absprung- und Freifallhaltung nochmals durch den Kopf gehen und genieße ansonsten die vielen neuen Eindrücke.   

 

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Exit: Rechtzeitig vor Erreichen der Absetzhöhe hängt Dich der Tandempilot mit allen 4 Karabinerhaken in seinem Gurtzeug ein und überprüft nochmals die gesamte Ausrüstung. Meist sind Einzelspringer, Videospringer oder auch andere Tandems an Bord, die vor Dir abspringen. Wenn die Reihe an Dir ist, begibst Du Dich zusammen mit Deinem Tandempiloten (der Dir jetzt sehr ans Herz gewachsen ist) in die Tür und nimmst Deine Absprunghaltung ein, also:

 

Hände ins Gurtzeug und Hohlkreuz
Beine zusammen und nach hinten abwinkeln
Mund zu (durch die Nase atmen) und Augen auf

 

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Freifall: In dieser Haltung wird abgesprungen. Du musst lediglich darauf achten, Deine Beine weiterhin geschlossen und nach hinten angewinkelt durch die Beine Deines Tandempiloten zu halten und Deine Arme erst auf dessen Zeichen hin symmetrisch auszustrecken - so, wie Du es von Bildern von Einzelspringern in Bauchlage kennst. Begleitet Euch ein Kameraspringer, darfst Du natürlich winken, ihm ggfls. die Hand geben und vor allem solltest Du so freundlich wie möglich in die Kamera schauen, denn genauso wirst Du später all diejenigen anlachen, die Dein Freifallvideo und Deinen Mut bewundern.

 

 

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Öffnung: Nach knapp 30 Sekunden aus 2500m oder knapp 60 Sekunden aus 4000m Absprunghöhe leitet der Tandempilot die Schirmöffnung ein. Das zeigt er Dir mit einem leichten Schlag auf die Schulter an, woraufhin Du Deine Arme aus der Freifallhaltung wieder zurück ans Gurtzeug nehmen sollst. Die Schirmöffnung selbst ist etwas turbulent - schließlich wird derFreifall jetzt innerhalb von wenigen Sekunden von ca. 50 m/s (also 180 km/h) auf 2-4 m/s Sinkgeschwindigkeit am offenen Schirm abgebremst. Dennoch ist die Öffnung am Tandem in der Regel sehr sanft und keinesfalls schmerzhaft.

 

 

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Schirmfahrt: Am geöffneten Schirm lernst Du nach dem Freifall den zweiten interessanten Teil eines Fallschirmsprungs kennen - einschließlich selbst durchgeführter Steuermanöver wie Drehungen, Bremsen, Steilkreise (natürlich nur, wenn Du das möchtest) und einschließlich einer beeindruckenden Sicht auf die langsam näherkommende Erde, die wenig gemeinsam hat mit der aus dem Fenster eines landenden Flugzeugs oder Hubschraubers.

Außerdem wird die Schirmfahrt dazu genutzt, in ca. 500m die Landehaltung nochmals aktiv zu üben: Hände in die Kniekehlen, Knie zum Oberkörper ziehen und Unterschenkel auf Kommando nach vorn ausstrecken.

 

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Landeanflug: Fallschirme haben bei der Landung einen wesentlichen Vorteil gegenüber Flugzeugen, die sich an die Richtung der Start- und Landebahn halten müssen. Im Gegensatz dazu kann der Endanflug am Flächen-Fallschirm genau entgegen der Richtung des jeweiligen Bodenwindes erfolgen. Je stärker der Wind, desto langsamer die Übergrund-Geschwindigkeit und desto einfacher die Landung. In ca. 100m Höhe nimmst Du die Hände aus den Steuerschlaufen und in die Kniekehlen. Noch lässt Du aber die Unterschenkel einfach nach unten hängen.

 

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Landung: Wenn Du dann kurz vor de Aufsetzen das Kommando "Beine hoch" hörst, dann streckst Du Deine Unterschenkel so weit wie möglich nach vorn. Besonders bei wenig Wind und demzufolge schnellen Landungen ist das besonders wichtig, um Verletzungen bei der Landung zu vermeiden. Schätzt der Tandempilot aber ein, dass eine stehende Landung möglich ist, dann wird der Dir zurufen "Hinstellen" - in diesem Fall beugst Du Deine Unterschenkel ledigleich in Landewinkel und setzt gemeinsam mit Deinem Tandempiloten auf dem Boden auf.

 

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Urkunde: Zur Erinnerung an Deinen Tandemsprung und als Nachweis gegenüber dem Rest der Welt erhälst Du eine Urkunde. Wenn der Sprung auf Video aufgezeichnet wird, ist die Übergabe der Urkunde für gewöhnlich die Szene, mit der der Clip endet.

 

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Video: Auch wenn´s auf den ersten Blick nicht den Eindruck macht: der Job des Videospringers ist meist anstrengender und auch schwieriger als der des Tandempiloten, denn er muss im Freifall ständig sicherstellen, Dich aus der richtigen Position bestmöglich im Bild zu haben. Und er muss auch nach der Landung mehr Zeit investieren, denn während der Sprung für den Tandempiloten mit Übergabe der Urkunde und Packen des Fallschirms abgeschlossen ist, beginnt die Arbeit für ihn erst danach: Video digitalisieren, schneiden, nachvertonen, auf DVD brennen ...

 

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